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BaSta Nr. 4, November 2003



Redaktionsteam & BeitragsverfasserInnen:
Carsten Müller, Erika Draeger, Helga Kelling, Melanie Voß, Björn Kelling, Quartiersbüro Dehnhaide, Kita Marschnerstraße, Theater Marschnerstraße, Kulturhaus Dehnhaide, Medienbüro LogIn, Pastor Einfeld/ Kreuzkirche, KiFaZ Barmbek Süd, Mädchentreff Bachstraße, Claudia Falk, Stadtteilbüro Dulsberg, Initiative Rentner helfen Rentnern

V.i.S.d.P.: Medienbüro LogIn/KiFaZ,
Vogelweide 36, 22081 Hamburg,
Tel.: 2000 48 00
eMail: info@medienburo-barmbek.de
Druck: P+N Offsetdruck, Auflage: 3000
Online-Ausgabe: E. Draeger

Inhalt   (online-Ausgabe unbebildert)  

Vorwort
Was ist los im Stadtteil?
Medienbüro LogIn/ get-a-job
Barmbini - die Kinderseiten
Kindertheater
Kolumne MellDung
Wasserspiele
Mädchentreff
Kirchenkreis Alt Barmbek
HerbstLese in Dulsberg
Barmbeker Bilderbogen
Nachrichten aus dem Quartiersbüro
Dehnhaider Bilderbogen

Dütt un datt op Platt
Neue Nachbarn: Das Containerdorf
Kellalian: Camping
Im KiFaZ ist was los
Kulturhaus Dehnhaide
Rentner helfen Rentnern
Geschichtswerkstatt
Leserbriefe / Pinnwand
Adressen in und um Barmbek Süd

 

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
vor Ihnen liegt die letzte BaSta-Ausgabe des Jahres 2003, im nächsten Jahr werden Sie uns zur Faschingszeit wieder lesen können!
Unsere Stadtteilzeitung für Barmbek Süd hatte bisher eine gute Resonanz, viele positive Rückmeldungen erreichten uns und mit der Zwischenbillanz für dieses Freizeitprojekt können wir zufrieden sein. Wir die danken allen Beteiligten für ihre bisherigen Beiträge und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.

Nach wie vor soll BaSta dazu beitragen, ein Forum zu schaffen, in dem Menschen aus dem Stadtteil Gelegenheit erhalten, sich zu Wort zu meiden und Meinungen zu äußern - diese Möglichkeit ist bisher noch kaum wahrgenommen worden. Dafür gab es aber eine große Auswahl von Informationen und Beiträgen aus kreativen Federn wie die gern gelesenen Gedichte und Döntjes "op platt' von Helga Kelling und die Kolumnen von Mellos und Kellalian sowie Kurzgeschichten weiterer Beteiligter.
Vielleicht fühlen sich andere BarmbekerInnen angeregt, es auch einmal zu versuchen? Sie können uns Artikel und Leserbriefe schicken oder mailen oder zu uns kommen und an den Computern im LogIn Ihren Ideen freien Lauf lassen (wir helfen auch gern).

Ein Ziel der Zeitung wird weiterhin sein, allen sozialen und kulturellen Einrichtungen, Initiativen und Projekten im Stadtteil Barmbek Süd Gelegenheit zu geben, sich vorzustellen und von ihrer Arbeit zu berichten. Wenn Sie selbst an einer der zahlreichen Initiativen beteiligt sind, laden wir Sie herzlich ein, den BaSta-LeserInnen davon zu erzählen.
Für diese Nr. 4 konnten wir dank des Einsatzes der Quartiersbüro-MitarbeiterInnen auch Inserenten gewinnen, die bereit sind, die Zeitung zu unterstützen, die sich ja wie alle Stadtteilzeitungen langfristig aus Inseraten finanzieren muss.

Um die eingereichten Artikel und eigene Texte in ganzer Länger einfügen zu können, kamen wir darum leider nicht umhin, die Schriften ein wenig zu verkleinern!
Wir arbeiten mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln weiter an einem lesefreundlichen Layout und mehr Abwechslung in der Optik, lernen immer wieder dazu und freuen uns auf interessierte neue Redaktionsmitglieder aus dem Stadtteil, die mit uns zusammen die Seiten gestalten und mit Leben füllen wollen.
Schauen Sie auf unseren Redaktionssitzungen vorbei, wir treffen uns jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 18.30 Uhr im Medienbüro LogIn, Anschrift, Telefon und eMail siehe Impressum.

Die Redaktionsmitglieder von BaSta
wünschen allen Leserinnen und Lesern eine
friedliche Advents- und Weihnachtszeit,
einen angenehmen Jahresausklang und
einen guten Rutsch in das Jahr 2004!



Kurzmeldungen aus dem Stadtteil

Kompass und Trockendock sind umgezogen
Am 11.-13. September war die Abbruchsféte, BaSta kam gerade vorbei und konnte letzte Fotos aufnehmen von Flohmarkt und Kinderfest. Nach 18 Jahren in den Gebäuden an der Spohrstraße lief nun der Mietvertrag aus, die Alstercity soll erweitert werden.

Zwar war für das Jugendzentrum mit sozialem Auftrag (Suchtprävention, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Suchtproblemen in der Familie) seit längerem ein Umzug in die Elsastraße geplant, doch die verzögerte Bearbeitung des Bauantrags für einen Neubau hat nun zur Folge, dass eine Zwischenlösung gefunden werden musste: der Neubau wird voraussichtlich erst Ende 2004 bezugsfertig sein.
Sozialbehörde und der Trägerverein "Hilfe für alkoholgefährdete Kinder und Jugendliche" streiten sich nun um die Verantwortung für diesen Schlamassel, auszubaden haben es aber zahllose Kinder Jugendliche aus Barmbek und Umgebung, die in dieser Einrichtung ein zweites Zuhause gefunden haben und wegen der Aufteilung der Veranstaltungen in den Alten Teichweg/ Dulsberg und die Sillemstraße/ Eimsbüttel Angst haben, für sie wichtige Kontakte zu verlieren.

Die Übergangslösung in Dulsberg ist auch zu klein, um den fast 40 Musikgruppen ausreichend Übungsraum zu bieten, außerdem sind Konzertveranstaltungen wegen der Nachbarn nur eingeschränkt möglich - der Betrieb wird also für ein Jahr auf Sparflamme fortgesetzt. Wir hoffen, dass die Wartezeit für alle Betroffenen schnell vorüber und der Neubau zügig voran geht, damit wir dem tollen Projekt in einem Jahr unser Willkommen aussprechen können!


Soziale Erhaltungsverordnung gekippt
Der Senat hat es beschlossen und verkündet: zum 31. Dezember läuft das Gesetz zur sozialen Erhaltungsverordnung aus, BaSta berichtete vor einem Jahr über die Diskussion.
Auch in Barmbek Süd und Uhlenhorst sind Gebiete davon betroffen. Die Verordnung sollte einerseits gewachsene Strukturen in bestimmten Wohnquartieren erhalten helfen, andererseits Mieter mit geringen Einkommen davor bewahren, aufgrund von sogen. Luxussanierungen und Umwandlungen in Eigentumswohnungen starke Mieterhöhungen in Kauf nehmen zu müssen, die irgendwann unbezahlbar sind.

Macht der Senat Politik für Besserverdienende, wie ein Oppositionspolitiker feststellte? Ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, denn wer einen Blick in die Daten des statistischen Landesamtes wirft, sieht schnell, dass die Einkommensverhältnisse in unserem Stadtteil im Vergleich zum Hamburger Durchschnitt um ca. 20% niedriger liegen. Hinzu kommt ein hoher Prozentsatz von Senior/innen (Soziologen bezeichnen Barmbek Süd auch als "überaltert"), die in den nächsten Jahren kaum mit höheren Renten zu rechnen haben.
Die angespannte wirtschaftliche Situation wird eher nicht zu einer Verbesserung der Lage führen und zur Folge haben, dass Familien und Einzelpersonen mit geringen Einkommen bei Preisgabe eines gewissen Schutzes vor drastischen Mieterhöhungen die Konsequenzen ziehen müssen.

Barmbek Süd mausert sich, früher galt es eher als unscheinbar, heute lesen wir allenthalben etwas von einem attraktiven Stadtteil. Es findet eine generelle (äußere) Aufwertung statt, die selbstverständlich auch alle jene auf den Plan rufen, die ein Auge auf interessante Grundstücke und Immobilien werfen und die künftigen Preise bestimmen.
Auch Wohnungsbaugesellschaften, selbst städtische, planen zukunftsorientiert und sanieren aufwendig für die Mieter von Morgen, wirtschaftliche Effizienz steht im Vordergrund, Privatisierung ist allenthalben angesagt und wird mit einem Achselzucken als unvermeidbar definiert... aber erlaubt sein wird zumindest die Frage, was denn aus den Mietern von heute werden soll, wenn sie nicht mehr mithalten können???

Etwas mulmig muss dem Senat auch gewesen sein, denn er hat die Behörde für Bau und Verkehr veranlasst, ein Service-Telefon für Mieterfragen einzurichten.
Experten stehen Rede und Antwort zu allen allgemeinen Fragen rund um das Thema Wohnen und Miete, Kündigungsschutz, Begrenzung des Miet-anstiegs, Zweckentfremdung von Wohnraum und Mietpreisüberhöhung. Tel.: 428 40 25 45
Übrigens steht es Hausgemeinschaften oder den Bewohnern größerer Anlagen frei, zum gegenseitigen Austausch auch eigene Mieterversammlungen durchzuführen; in sozialen oder kulturellen Einrichtungen des Stadtteils können nach Rücksprache Räume genutzt werden. Mietervereine würden, wenn sie dazu eingeladen werden, auch Fachleute teilnehmen lassen, die beratend tätig sind.
Kontakte:
Verein Mieter helfen Mietern: 43 13 94 - 0
Mieterverein zu Hamburg: 8 79 79 - 0


Sanierungen im Quartier
Auch seit langem im Gespräch und nun soll es wohl endlich losgehen: die SAGA hat auf der öffentlichen Beiratssitzung Anfang November ihr Konzept für die Häuser an der Hansdorfer, Wohldorfer und Volksdorfer Straße vorgestellt. Von insgesamt 10 Gebäuden wurden vier bereits teilsaniert, während die Mieter darin wohnen blieben. Nun sind sie fertig und erstrahlen in neuem Glanz, die Wohnungen haben Balkons, alle Fassaden eine neue Wärmedämmung und neuen Anstrich erhalten, innen wurden Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallationen erneuert.

Die Mieter der anderen sechs Gebäude sollen noch in diesem Jahr zu einer Mieterversammlung eingeladen und über den weiteren Verlauf informiert werden.
Geplant sind umfangreiche Veränderungen, die einen Verbleib der Mieter/innen nicht ermöglichen. Kleine Wohnungen werden teilweise zu Größeren zusammengefasst, Treppenhäuser verändert, Dächer durch Staffelgeschosse ersetzt, es wäre niemandem zuzumuten, diese Maßnahmen zu ertragen. Die SAGA will Ersatz anbieten und in jedem Einzelfall prüfen, wie geholfen werden kann; die Mitarbeiterin Frau Herbst ist Ansprechpartnerin. Umzugskosten müssen vom Vermieter erstattet werden, auch Einbauten, wenn zuvor eine Genehmigung vorgelegen hat und der Einbau nicht zu lange zurück liegt.
Wer später in die Häuser zurück möchte, soll die Möglichkeit erhalten, allerdings kann es nicht die alte Wohnung sein und die Frage der künftigen Mietpreise könnte auch bremsend wirken. Drei der sechs Häuser (jetzt 116, später 83 Wohnungen) sollen - auf Drängen des Quartiersbeirats und einiger Kommunalpolitiker - nun mit öffentlichen Mitteln finanziert werden und für 30 Jahre der sozialen Mietbindung unterliegen. Nach der Komplettsanierung orientiert sich der Mietpreis an Neubaumieten des sozialen Wohnungsbau, d.h. ab Euro 5.10 - 6.30 / qm Anfangsmiete kalt (je nach Einkommen). Einsparungen sollen aufgrund der künftigen besseren Isolierung möglich sein, die sich auf geringere Heizkosten auswirkt.
Die anderen drei Häuser werden frei finanziert und keiner Bindung unterliegen, die Anfangsmieten orientieren sich am aktuellen Mietenspiegel für Neubau.

An der Mieterversammlung werden Vertreter von Mietervereinen beteiligt sein, die auch individuell vorher und hinterher zu Rate gezogen werden können (sh. Telefonnummern auf Seite 4), wenn Fragen und Unsicherheiten zu Rechten und Pflichten von Mietern und Vermietern bestehen.


Erfreulich: Frauenhand-Werkstatt findet Sponsorin
In unserer Mai-Ausgabe stellten wir das Projekt in Dulsberg vor, zeitgleich erreichte uns die Nachricht, dass künftig die öffentlichen Mittel gestrichen werden sollen, was ein Aus für die Einrichtung bedeutet hätte.
Darum freuen wir uns sehr über die Zwischenmeldung, es habe sich eine Sponsorin gefunden, die helfen kann, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Im neuen Jahr werden wir berichten, wie es weitergeht!


Schwere Zeiten
Dass es dem Einzelhandel in Barmbek Süd nicht gut geht, ist seit längerem bekannt. Nun trifft es nach den Kleinen auch die Großen: der Tagespresse war zu entnehmen, dass das Möbelhaus Karstadt in der Hamburger Straße zum Jahresende wegen Umsatzeinbußen seine Pforten schließen wird.


Richtfest an der Finkenau
Lange hat es gedauert bis zur Entscheidung, was aus der ehemaligen Frauenklinik Finkenau werden soll, in der ein großer Teil alter und junger Barmbeker/innen das Licht der Welt erblickt haben.
Anfang November haben die neuen Nutzer Richtfest und Einweihung zugleich gefeiert: die Geburtsstunde der Hamburg Media School (HMS) und zugleich Startschuss für die ersten 15 Studenten des "Medienmanagement"-Studiums, die mit Studiengebühren von 12.500 Euro und einem bereits abgeschlossenen Studium in anderen Fachbereichen Zugang zu dem neuen Aufbaustudiengang finden.

Das Projekt liegt zu fünfzig Prozent in öffentlicher Hand (Hansestadt Hamburg und Universität) und wird zur anderen Hälfte getragen von Förderern und Gründern, darunter Studio Hamburg, NDR Media, Trebitsch Produktion Holding und die Verlage Axel Springer, Bauer, Gruner + Jahr, Spiegel. Für die kommenden 5 Jahre ist die Finanzierung gesichert. Die erste private Medienschule in direkter Nachbarschaft der Hochschule für bildende Künste soll den Medienstandort Hamburg sichern helfen und Medienmanager von morgen ausbilden - Führungsnachwuchs für die darbende Medienszene.


Spendenaufruf: Kinderspielzeug
Auch in Barmbek Süd und rund um's Quartier Dehnhaide gibt es Kinder, denen kaum etwas unter den Weihnachtsbaum gelegt wird.
BaSta möchte zusammen mit dem Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) und dem Kulturhaus Dehnhaide zu einer kleinen Aktion aufrufen:
Wir suchen Spielzeug + Kinderbücher in sehr gutem Zustand, mit denen solchen Kindern eine Freude gemacht werden kann!
Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, möge bitte im KiFaZ (Tel.: 29 82 13 - 11) oder im Kulturhaus (Tel.: 299 50 10) anrufen und nachfragen, zu welchen Zeiten es dort abgegeben werden kann - oder direkt dort vorbeischauen.
Auch wer solche Kinder kennt, kann uns darüber informieren und so helfen, ihnen eine Freude zu bereiten (und vielleicht gibt es sogar einen freiwilligen Weihnachtsmann, der Zeit hätte, beim Verteilen zu helfen...). ed



BARMBINI - die Kinderseite

Die kleine Hexe war zu Halloween unterwegs, um Kolleginnen und Kollegen zu treffen - wo gibt es sonst schon so viele gute Gelegenheiten?
An so einem Tag geht aber nicht alles mit rechten Dingen zu - auch der Fotoapparat war verhext und die tollen Bilder der verkleideten Kinder in der KITA Marschnerstraße haben sich in Luft aufgelöst... vielleicht hat jemand den Zauberstab zum falschen Zeitpunkt angefasst?

Frau Erdogan, die Leiterin der KITA, berichtet für uns:

Tag der offenen Tür in der KITA Marschnerstraße
Am Freitag, den 31. Oktober 2003, ging es rund in der Kindertagesstätte der KVV in der Marschnerstraße 42. Alle kleinen und großen Leute waren waren herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Gemeinsam mit den Kindern der Kita und den Erzieherinnen konnten alle, die Lust hatten, mit uns Halloween feiern.

In der Zeit von 15-18 Uhr wurde geschminkt, gebastelt und sich in der Geisterbahn ein bisschen gegruselt. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: in der Cafeteria gab es selbstgebackenen Kuchen und verschiedene Spezialitäten aus aller Welt. Bei einer guten Tasse Kaffee bestand auch die Möglichkeit, informative Gespräche mit den Erzieherinnen zu führen.
In unserer KITA werden Kinder von 2 ½ Jahren bis 14 Jahren betreut. Unsere Öffnungszeiten sind Montags bis Donnerstags von 7.00 bis 17.30 Uhr und Freitags von 7.00 bis 16.30 Uhr. Je nach Bedarf kann die Öffnungszeit verlängert werden.
Im Krippen-, Elementar- und Hortbereich haben wir noch Plätze frei: Gutscheinplätze und auch private Plätze. Kommen Sie doch einfach mal vorbei, wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Einrichtung!

Am Freitag, den 5. Dezember, laden wir von 15-18 Uhr zu einem Weihnachtsmarkt ein. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Glühwein genießen Sie die selbstgebackenen Waffeln in der weihnachtlich geschmückten Kaffeteria.
Für die Kinder bieten wir verschiedene weihnachtliche Bastelangebote und natürlich eine Schminckecke an.
Unsere Kindergarten-Kinder haben kleine Weihnachtspräsente gebastelt, die an unseren Ständen zu erwerben sind.
Britta Erdogan


Der Basteltip: wir bauen ein Mobilé

Jetzt im Herbst sind viele schöne Sachen in den Parks zu finden: Tannenzapfen, schöne Blätter, Zweige mit Beeren, immer noch Eicheln und Kastanien und getrocknete Blüten oder Samenkapseln...
Ich habe eine ganze Tüte voll gefunden und möchte heute mit Euch ein Mobilé basteln!

Außerdem brauchen wir Bindfäden - es eignet sich auch Nähgarn - und Stäbchen oder Drahtstücke, an denen die Fäden und unsere Schmuckstücke aus der Natur aufgehängt werden sollen. Vielleicht gibt es bei Euch zu Hause stabilen, aber biegsamen Draht und einen Saitenschneider, auch Peddigrohr eignet sich sehr gut. Ist beides nicht vorhanden, lassen sich draußen dünne, gerade Zweige finden und zurechtschneiden. Nun legen wir alles auf einen Tisch und suchen uns die schönsten Objekte aus, die dann jeweils am oberen Ende mit einem Faden versehen werden, (vorsichtig verknoten, vielleicht mit einem Klebetropfen fixieren), dessen Ende mit einer kleinen Schlaufe versehen wird.

Vorher zählen wir ab, aus wie vielen Drähten oder Zweigen das Mobilé bestehen soll und wie viele Anhänger sich daran drehen sollen. Anschließend brauchen wir ein wenig Geduld, um die einzelnen Teile des Mobilés miteinander zu verbinden, dabei fangen wir mit dem obersten Stab an, um den wir in der Mitte einen Faden knoten, um ihn an geeigneter Stelle aufzuhängen.
Wie auf der Skizze werden nun die "unteren Etagen" daran befestigt und die Objekte erst einmal zur Probe mit den Schlaufen drangehängt. Vielleicht müssen wir sie austauschen oder die Fäden verlängern oder verkürzen, bis das Gleichgewicht stimmt.
Viel Spaß dabei! Eure Bastelhexe



MellDung!

"Wie der Herr, so das Geschirr" lautet mein persönliches DOGma, seit ich ein zweiwöchiges Praktikum beim familieninternen Beaglebegleitservice absolviert habe!

Während meiner Expeditionen ins Unterholz, dem offensichtlich tauben Vierbeiner mühsam aber pflichtbewusst folgend, entwickelte ich nach einiger Zeit eine Vorliebe für das visuelle HundeHerrchen-Memory. Hier tummelten sich nämlich wirklich zu fast jeder Tages- und Nachtzeit illustre Pärchen auf 4plus2 Beinen und mit ein bisschen Übung, sprich: Praxis im Gassigalopp, konnte man dem plumpen Wackeldackel das entsprechend gedrungene und sich analog bewegende Pendant zuordnen, ohne dass beide die kilometerlange Ausziehleine, inklusive diverser hilflos eingebundener Passanten, verband.

Der gemeine altdeutsche Schäferhund neigt übrigens zum ballonhalbseiden tragenden Schrebergärtner mit Gesichtsfell, während der goldige Retriever der absolute Familienhund zu sein scheint und selten ohne die gesamte Sippe samt Kinderwagen auf Tournee ist. Wenn das behaarteste Mitglied des Clans dann seine größeren Geschäfte erledigt hat, gibt es tosenden Applaus von allen Seiten: Stadionatmosphäre pur im (Volks)Park.

Die Promenadenmischung mit kessem Halstuch ist dann schon mehr was für den straßenköterblonden, körnerfressenden Individualisten in Streifenstrick, überzeugter Müslime und stets mobil by Klapprad; während die schafgestylte Silberpudeldame ihre Ergänzung in der miniplissierten Silbermütze einer Mitsechzigerin findet. Nicht selten tragen beide nebst der Frisur auch den gleichen, vor Regen schützenden, Trenchcoat. Die Jakob-Sisters lassen grüßen!
Apropos Pudel: bei dem Modell in "Coleur Negro" fragte ich mich schon immer, ob der Halter für oder gegen die Apartheid ist. Aber solange die Afrotöle sich pudelwohl statt hundeelend fühlt, ist ja man alles frolic.

Immerhin fressen sie in China gar Hunde, weshalb der Pekin(g)ese ein äußerst seltenes Exemplar zu sein scheint und sich nicht ganz so (c)happy schätzen kann.
Häufig ist auch die Rede von sogenannten Modehunden; straßentaugliche Catwalkköter, die gerade zeitgemäß sind, sei es weil sie Jack Russell heißen oder weil eine cineastische Glanzleistung sie ins SPOTlight gerückt hat (der Dalmatiner-Besitzer als solches kommt übrigens selten auf den Punkt...).

Einige etwas mickrigere Kläffer haben sogar manchmal das zweifelhafte Vergnügen, als possierliches Accessoire zu fungieren, indem sie mit ihren Knöpfchenaugen und Schleifchen am Kleinhirn aus einer farblich passenden Tasche lugen, dem sogenannten Doggie-Bag.
Ist das putzige Dekodöggchen noch nicht so ganz societyfest, oder vielmehr inkontinent, kommt es bisweilen vor, dass aus Daisy eine portable Dixi wird. Pfuispinne! Deswegen mein Rat für den trendbewussten Szenegänger: ein frischgekämmtes Monchichiweibchen, einkarabinert am Rucksack neben dem Reflektor, schmückt auch und macht keinen Kot.

Kommt denn Kot nun eigentlich von Köter? Wie hot ist ein dog wirklich? Sind zwei Möpse ´ne Alternative zur Brust-OP? Und braucht nicht jeder irgendwann mal einen Anstandswauwau?

Na, auf den Hund gekommen? Ein Blick in den Spiegel lohnt sich! Ich persönlich tendiere übrigens zum Cocker Spaniel, was meint ihr?
Wuff! Eure Mellos


Wasserspiele

Vor einiger Zeit wurde bei uns um die Ecke in der Gluckstraße ein neuer Spielplatz eröffnet - mit einer super Seilbahn, von der ich als Kind immer geträumt hatte. Doch Clara begeisterte sich nur für die Wasserpumpe. Nichts gegen das Experimentieren mit Wasser, aber - muss es an einem 14-Grad-frischen Tag sein? Entzückt pumpte meine Kleine immer neue Wasserströme in das Kanalsystem; sie mündeten in einer Sandkuhle und bildeten dort eine beträchtliche Lache.
Mit Beinen, die ich noch nie so flink an meiner Tochter beobachtet hatte, lief sie zu ihrem selbst erschaffenen See und ließ sich mit einem Jauchzer darin nieder. Klar, dass ich an diesem Tag keine Ersatzmaterialien dabei hatte. Dennoch verzichtete ich darauf, ihre triefende Windel auszuwringen und eilte zur zügigen Trockenlegung des heftig protestierenden Kindes nach Hause.

Spielplatzbauer, die etwas auf sich halten, scheinen auf die Kombination mit Wasser nicht verzichten zu wollen.
Der nächste Platz im Stadtpark, den wir aufsuchten, bot prima Spielgeräte, die sich um einen Planschteich herumgruppierten. Es hatte geregnet, der Teich war randvoll, die Luft-Temperatur kaum gestiegen. "Nur mal gucken", sagte Clara noch, bevor sie mit hochgekrempelten Hosenbeinen barfüßig unter meinen aufmerksamen Blicken betont lässig am Beckenrand auf und ab spazierte. Hie und da stocherte sie mit einem Ast im Wasser herum, dann streckte sie einen Zeh hinein. "Nur mal fühlen" , rief sie beschwichtigend, als sie mich daraufhin von der Bank aufspringen sah.

Es passierte in dem Augenblick, als ich mich hinunterbeugte, um einen Apfel aus meiner Tasche zu holen. Ich hörte es plantschen. Dann den wimmernden Schrei meiner bis zur Taille getränkten Tochter: "Kalt!"
Nachdem wir ihre Erkältung auskuriert hatten, brachen wir zu einem harmlosen Parkspaziergang auf. Dachte ich. In dem Park gab es einen wunderschönen wasserspeienden Delfin. Das hatte ich nicht einkalkuliert. Und wie es der Zufall so will, traf ich eine gute alte Bekannte, mit der es immens viel auszutauschen gab. Da kann der Buggy mit dem Kind schon mal aus dem Blick geraten. Nicht aber der Delfin aus dem Auge der kleinen Wasserfanatikerin. Immerhin, als ich sie aus der Delfin-Dusche zog, konnte ich mit einer trockenen Zweitgarnitur aufwarten, (und 20 Grad zeigte das Thermometer immerhin auch).

Abends wollte ich den verdreckten Racker in die Badewanne stecken. Das würde meinem H2O-Fan doch sicher sehr entgegenkommen. Wieder falsch gedacht: "Nicht baden, ist nass!", schrie Clara. Und vor allem langweilig, da von Muttern erwünscht..
Claudia Falk



Mädchentreff Bachstraße
Jarrestadt-Leben e.V.
Bachstraße 98
22083 Hamburg
Tel.: 220 90 73

Bei uns im Mädchentreff
treffen sich Mädchen im Alter von 6-18 Jahren.

Die Mädchen können hier - einmal ganz ohne Jungs - in aller Ruhe Kickern, Klönen, Karten spielen, Kochen, Musik hören & Tanzen, Filme gucken, Feiern, Billard spielen u.s.w. - wozu sie auch immer Lust haben.
Außerdem unternehmen wir gemeinsam Ausflüge, wie z.B. zum Schwimmen, Minigolf, Bowlen, Kanu fahren oder auch mal in den Heidepark.
Und kreativ sind wir auch noch: Es wird gebastelt, gebatikt und gemalt.
Kommt doch einfach mal mit einer Freundin oder mit Freundinnen vorbei.
Das Team des Mädchentreffs ist gespannt auf euch!!!

Öffnungszeiten: Montag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Mittwoch 16.00 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag 17.00 Uhr bis 21:00 Uhr

Eure Caroline, Therese und Saskia


Kreuzkirche wird zum kirchlichen Zentrum in Barmbek-Süd

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Alt-Barmbek hat eine sehr schwere Entscheidung treffen müssen, die weitreichende Folgen für die Kirchengemeinde und den Stadtteil hat. Seit September 2002 haben wir uns mit dem baulichen Zustand der Heiligengeistkirche befasst, da aus dem Kirchturm Gesteinsbrocken heraus fallen und der Eingangsbereich mit einem Gerüst seither gesichert werden muss.

In Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Alt-Hamburg sind ein Baugutachten von Dipl.-Ing. Brüggemann über den Zustand der Heiligengeistkirche und die Kosten einer notwendigen Sanierung und ein vorentwurfliches Gutachten von Professor Hirche über ein neues Gebäudekonzept der Kirchengemeinde in Auftrag gegeben worden.
Die Ergebnisse sind für uns sehr niederschmetternd: Das Außenmauerwerk des Turmes droht insgesamt abzubröckeln und das Kirchenschiff ist ebenfalls sanierungsbedürftig. Die notwendige Sanierung der Kirche würde 1.325 000 Euro und ein Innenausbau zu einem Gemeindezentrum bis zu weiteren 1.550 000 Euro kosten. Daraufhin haben wir von Februar bis Mai 2003 einen Workshop mit Fachleuten aus dem Kirchenkreis, der Universität, den Gutachtern und Mitgliedern des Kirchenvorstandes einberufen, der Folgendes feststellen musste:

Die Kirchengemeinde kann auf Dauer nur einen Standort für die Gemeindearbeit halten. Eine Sanierung der Heiligengeistkirche ist auf Grund der sehr hohen Kosten nur dann sinnvoll, wenn sie zugleich einziges Gemeindezentrum wird. Die Folgekosten für Betrieb und Unterhalt einer sanierten und umgebauten Heiligengeistkirche müssen mitbedacht werden.
Der Rückgang der Gemeindemitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen ist inzwischen nicht mehr aufzufangen (in den letzten 10 Jahren haben sich die Einnahmen bei fast gleicher Gemeindearbeit halbiert!).
Der Haushalt kann bereits jetzt die notwendigen Baurücklagen für alle Gebäude nur ungenügend aufstocken. Eine Suche nach Sponsoren und/oder Spenden wird den Eigenanteil der Kosten von Sanierung und Umbau nur unerheblich senken. Auch eine Kreditaufnahme und die sich daraus ergebende Verschuldung ist nicht verantwortbar. Prof. Hirche empfiehlt in seinem Gutachten, in Zukunft den Standort Kreuzkirche zu behalten.

Der Kirchenvorstand sieht sich mit seiner kirchlichen Arbeit den Menschen in Kirchengemeinde und Stadtteil verpflichtet und hat sich zum Ziel gesetzt, eine zukunftsfähige Gemeinde- und Gebäudekonzeption zu entwickeln. Dies ist nur möglich, wenn diese Konzeption auch finanziell langfristig tragfähig ist. Wir haben uns diese folgenschwere und schmerzliche Entscheidung nicht leicht gemacht und haben großen Respekt vor der inzwischen hundertjährigen Geschichte der Heiligengeistkirche. In dieser Zeit haben sich viele Menschen in der Heiligengeistkirche zuhause gefühlt, wurden in ihr getauft, konfirmiert, getraut und verbinden sehr viel mit dem Gebäude.

Wir hoffen, dass wir uns als Gemeinde in einer neu gestalteten Kreuzkirche ebenso heimisch fühlen werden. Wir sehen uns in der Verantwortung, die kirchliche Arbeit im südlichen Teil Barmbeks zukunftsfähig weiterzuentwickeln und hoffen dabei auf die Unterstützung vieler Menschen im Stadtteil.
Dazu wird die Kreuzkirche zunächst eine Baustelle werden. Ein für Veranstaltungen aller Art nutzbarer großer Saal, der vom Altarraum getrennt werden kann, ist genauso erstrebenswert, wie zwei bis drei kleinere Gruppenräume. Dabei muss der Kircheraum selbst aber weitestgehend für Gottesdienste erhalten bleiben. Dies wird eine knifflige, aber interessante Aufgabe für einen Architekten sein.
Bis zur tatsächlichen Ausführung dieses Grundsatzbeschlusses werden noch zwei bis drei Jahre vergehen, d.h. die Heiligengeistkirche wird weiterhin genutzt, bis die Kreuzkirche als kirchliches Zentrum in Barmbek-Süd neu eingeweiht werden kann.

Ihr Pastor Ronald Einfeldt


Die Redaktion: Auch die Bugenhagengemeinde ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause, weil der Unterhalt ihrer Kirche nicht mehr aufgebracht werden kann. Die Presse berichtete, dass Immobilienmakler sich bereits um Investoren bemühen. BaSta hat vor Drucklegung nicht erfahren können, ob die Gemeinde bereits Verhandlungen mit Nachbargemeinden abgeschlossen hat, wir werden in der nächsten Ausgabe von den Ergebnissen berichten.



Infos aus dem Quartiersbüro Dehnhaide

Neuer Jugendcontainer und
Kostenlose Kanu-Ausleihe am Alten Teichweg

Der bisherige Kanustützpunkt am Löschplatz Lämmersieth musste zugunsten einer geplanten Wohn- und Gewerbebebauung aufgegeben werden. Dies ist jedoch kein Grund zum Jammern, denn der neue Standort am Alten Teichweg 43 auf der Südseite des Osterbekkanals bietet viele Vorteile. Er ist nicht nur von Barmbek Süd aus besser zu erreichen, sondern bietet auch mehr Platz für begeisterte Wassersportler und Jugendliche, die auf die Freizeitangebote des HdJ-Flachsland und des KiFaZ Barmbek Süd im Jugendcontainer abfahren. Da der alte Jugendcontainer am Löschplatz marode war und deshalb nicht mehr umgesetzt werden konnte, hat sich das bezirkliche Jugendamt für die Errichtung einer nagelneuen Containeranlage entschieden. Zusätzlichen Raum bietet zudem ein auf dem Grundstück bereits vorhandenes großes Garagengebäude, das zur Bootseinlagerung und außerhalb der Saison zur Aufarbeitung und Reparatur der Boote genutzt werden soll. Im Winter und bei schlechtem Wetter sind aber auch andere Aktivitäten wie Tischtennis spielen oder Reparatur von Fahrrädern in der "Garage" möglich.

Wer gerne Kochen oder Kickern möchte oder aber seine Fähigkeiten am Computer und an einer Playstation ausprobieren möchte, kann diese Angebote im neuen Jugendcontainer nutzen. Aber auch diejenigen, die die klassischen Gesellschaftsspiele bevorzugen, sollen nicht zu kurz kommen. Der Jugendcontainer wird in den kommenden Wintermonaten an zwei bis drei Tagen in der Woche geöffnet sein. Näheres wird noch vom Haus der Jugend Flachsland bekannt gegeben.

Ab Mai 2004 können Kinder und Jugendliche aus Barmbek?Süd dann wieder Kanus und Kajaks an 6 Tagen in der Woche kostenlos ausleihen, sofern sie mindestens 8 Jahre alt sind, schwimmen können (mindestens Freischwimmerpass) und ihre Eltern schriftlich zugestimmt haben. Wer es sich noch nicht alleine zutraut, kann auch seine Eltern mitbringen. Die Auswahl ist riesig: So gibt es 4 Einer- und 10 Zweierkajaks, mit und ohne Lenkung, und insgesamt 13 Kanus für zwei und drei Personen. Damit sie an der steilen Böschung des Osterbekkanals auch gut zu Wasser gelassen werden können, wurde die neue Treppenanlage zum Schwimmponton mit Rollen ausgestattet, auf der die Boote ohne Beschädigungen runtertransportiert werden können.

Möglich wurde dieses fast 100.000,- Euro teure Projekt durch eine Erhöhung der bezirklichen Rahmenzuweisung für die Kinder- und Jugendarbeit sowie durch die Bereitstellung von 26.700,- Euro aus Mitteln des Programms Soziale Stadtteilentwicklung. Für die Bereitstellung dieser Mittel hat sich auch der Quartiersbeirat Dehnhaide eingesetzt. Erhebliche Kosten konnten durch die Beauftragung des Beschäftigungsprojektes belle ville eingespart werden. Die vom belle ville-Projekt durchgeführten Arbeiten (Baumrückschnitte am Bahndamm, Sanierung des Garagengebäudes sowie Aufstellung einer Zaunanlage) wurden vom QuartiersBüro Dehnhaide geplant und koordiniert.
Die Fertigstellung des neuen Kanustützpunktes am Alten Teichweg 43 soll Anfang November angemessenen mit Musik und Grillwürstchen gefeiert werden. Der genaue Termin ist im HdJ-Flachsland (T.: 20 40 53) oder im KiFaZ Barmbek-Süd (T.: 298 21 311) zu erfragen.


Skaten und Streetballspielen am
Haus der Jugend Flachsland

Ein lang gehegter Wunsch von Jugendlichen und Mitarbeiterinnen des HdJ Flachsland geht demnächst in Erfüllung. Auf einer derzeit noch völlig verwilderten und mit Brennnesseln überwucherten Freifläche an der Bramfelder Straße entsteht eine neue Spiel- und Freizeitfläche, die mit einer Miniramp und einer Streetball-Korbanlage sowie Sitzgelegenheiten ausgestattet wird. Die geplante Miniramp soll jugendlichen Skatern und Skateboardfahrern Spaß und Übungsmöglichkeiten bieten, wenn sie sich aufgrund ihres Fahrkönnens noch nicht das Befahren z.B. einer Halfpipe oder einer Spine-Ramp zutrauen.

Durch die Errichtung einer Streetball-Korbanlage kommen auch die Anhänger dieser Trendsportart voll auf ihre Kosten. Die Streetball-Spielfläche wird mit einem hochwertigen und angenehm zu bespielenden Kunststoff belag ausgestattet, der Stöße abfedert und zudem schallabsorbierend wirkt. Ein Ballfangzaun sorgt für Sicherheit und entlastet die Ballholer.
Eine Platzfläche dient als Bindeglied zwischen der Miniramp- und Streetball-Korbanlage und lässt breiten Raum für weitere Aktivitäten wie Streethockey oder Tischtennisspielen. Wer jedoch nur einfach das Treiben beobachten möchte, dem stehen hierfür Bänke und Rundbalkensitze zur Verfügung.

Die Errichtung der Spiel- und Freizeitfläche am HdJ Flachsland wird ermöglicht durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Programm Soziale Stadtteilentwicklung der Behörde für Bau und Verkehr. Vorausgegangen waren positive Voten für die Bereitstellung dieser Mittel von Seiten des Quartiersbeirats Dehnhaide und des Ortsausschusses Barmbek-Uhlenhorst. Ohne die Sonderförderungssituation wäre nämlich der Bezirk Hamburg-Nord nicht in der Lage gewesen, die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme i.H.v. 60.000,- Euro aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Auch bei diesem Vorhaben der Quartiersentwicklung ist der Einsatz des Beschäftigungsprojektes belle ville vorgesehen, um zum einen die Einhaltung des Kostenrahmens zu gewährleisten und zum anderen, um die Beschäftigung der Projektmitarbeiterlrinen sicher zu stellen.
Unmittelbar nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Ausführungsarbeiten in Angriff genommen, damit die Spiel- und Freizeitfläche rechtzeitig zur neuen Saison im Frühjahr 2004 fertiggestellt und übergeben werden kann.


Umfrage in den Ladengeschäften in Barmbek Süd
Seit diesem Sommer unterstützt Frau Britha Krause die Interessensgemeinschaft Barmbek-Süd bei der Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen zur Gewerbeentwicklung für den Nahversorgungsstandort rund um den U?Bahnhof Dehnhaide. Zur Zeit erarbeitet sie ein Handlungskonzept, um die Attraktivität des Gewerbestandort zu erhöhen und seinen Bestand zu sichern.

Wie viele Geschäftsinhaber und -inhaberinnen schon wissen, läuft seit Mitte Oktober eine Befragungsaktion aller Ladengeschäfte im Bereich Hamburger Straße, Dehnhaide und Barmbeker Markt. Ziel dieser Befragung ist, sich ein genaues Bild von der Gewerbestruktur und den Standortbedingungen zu machen und die spezifischen Probleme der Gewerbetreibenden zu erfassen.
Hierfür wurde ein Fragebogen als Grundlage für ein ca. 15-minütiges Gespräch entwickelt. Knapp die Hälfte der Geschäfte wurde von Frau Krause bereits befragt. Die Resonanz ist sehr positiv. Bisher haben sich fast alle die Zeit für dieses Gespräch genommen. Nebenbei ist dies auch eine gute Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
Die Befragung wird voraussichtlich Anfang November abgeschlossen sein. Es ist geplant, die Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen und zu diskutieren. Hierzu sind natürlich alle Gewerbetreibenden und auch Anwohner herzlich eingeladen.

Ergänzend zu dieser Befragung der Ladengeschäfte im Umfeld des U-Bahnhofes Dehnhaide, sollen auch Gewerbebetriebe anderer Branchen in ganz Barmbek Süd mit in die Untersuchung einbezogen werden. Zur Zeit bereitet das Büro für Lokale Wirtschaftsförderung (LoWi) in Kooperation mit dem QuartiersBüro Dehnhaide und Frau Krause eine erste Kontaktaufnahme und Befragung vor. Ziel ist es hier, den Bedarf an Information und Beratung zu speziellen betrieblichen Problemen zu ermitteln.
Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an das QuartiersBüro Dehnhaide, Frau Britha Krause, Gewerbeentwicklung und Koordination, Tel.: 209 750 64


Kennen Sie den Verfügungsfonds?
Die Behörde für Bau und Verkehr stellt dem STEP-Gebiet Dehnhaide (STEP steht für Soziales Stadtteilentwicklungsprogramm) jährlich 10.000,- Euro zur Finanzierung kleinerer, kurzfristig umzusetzender Maßnahmen zur Verfügung. Durch diesen sogenannten Verfügungsfonds sollen die BewohnerInnen des STEP-Gebietes motiviert werden, sich für die Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts zu engagieren. Finanziert werden z.B. Projekte, die Begegnungen ermöglichen, nachbarliche Kontakte stärken oder die Stadtteilkultur beleben.

In den vergangenen Monaten wurden großteils Maßnahmen gefördert, die den Kindern und Jugendlichen des Quartiers zugute kommen. So wurden z.B. Hör-Bücher für die öffentliche Bücherhalle Dehnhaide finanziert, eine Familienfreizeit des Kinder- und Familienzentrums Barmbek Süd und eine Kanufreizeit des Jugendkellers der Kreuzkirche bezuschusst. Für das Medienbüro LogIn wurde Software gekauft, an der Jugendliche geschult werden sollen, Internetauftritte z.B. für die örtlichen Gewerbetreibenden oder soziokulturelle Einrichtungen zu gestalten. Mit Hilfe des Verfügungsfonds wurde aber auch die Außenfläche des Hauses Dehnhaide so umgestaltet, dass eine bisher ungenutzte Fläche jetzt als Treffpunkt, Leseecke im Freien und gelegentlich auch für die Flohmärkte des Kulturhauses genutzt wird.

Nicht nur Institutionen können Förderanträge stellen, sondern auch alle Bewohner des Quartiers, solange die Projekte den Förderrichtlinien entsprechen. Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben, werden wir Ihnen gern bei der Formulierung des Antrages zur Seite stehen.
Die Förderanträge werden vom QuartiersBüro entgegengenommen, geprüft und zur Abstimmung an den Quartiersbeirat weitergeleitet. So können kleinere Projekte oft schnell und unbürokratisch umgesetzt werden. werden an den Quartiersbeirat gestellt.


Baubeginn Quartiersplatz Vogelweide
Am 5. November hat der Umbau der Vogelweide zwischen Wohldorfer und Volksdorfer Straße begonnen. Bis Ende Januar soll der Quartiersplatz fertig werden. Bisher wurden die Bäume geschützt, die Fläche abgeräumt und die Litfaßsäule umgesetzt. Das Naturpflaster, das wiederverwendet werden soll, türmt sich als länglicher Hügel in der südöstlichen Ecke.

Auf der Sitzung des Quartiersbeirats im September war noch einmal heftig über das geplante Großschachspiel diskutiert worden. Der Bedarf war von der Stadtplanung und dem Ortsamt in Frage gestellt worden, woraufhin das Schachspiel vom Auftraggeber, der Tiefbauabteilung, gestrichen worden war. Tatsächlich gibt es jedoch im Quartier diverse Schachgruppen, u.a. zwei im Kulturhaus und eine bei der AWO, und auch in der Adolph-Schönfelder-Schule wird bereits ab der 1.Klasse Schachunterricht angeboten. Deshalb appellierte der Beirat einstimmig (und erfolgreich) an die Verwaltung, doch ein Großschachfeld herzustellen. Die Großschachfiguren sollen in einer Aufbewahrungsbox in unmittelbarer Nähe untergebracht werden.

Standort und Form der geplanten Skulptur sind noch offen. Das QuartiersBüro will sich um Sponsoren bemühen. Zusätzlich hat das Quartiersbüro einen Antrag an die Kunstkommission gestellt, einen beschränkten Wettbewerb durchzuführen und fördern. Auf Anregung des Beirats wurde darum gebeten, auch den im Quartier in der Von-Essen-Straße ansässigen Metallkünstler Benjamin Schubert, zu diesem Wettbewerb einzuladen.
Peter Lauenburg


Dütt un datt op Platt
Erbauliches von Helga Kelling

Datt wär een Sommer, watt?

Wenn man datt harr vorrher weten,
datt datt wöör son Sommer geven
mit över dörtig Grad in´n Schatten
un ´n Sünnenbrand in´n Nacken.

Denn wär keen een in´n Süden flogen.
Harr to Huus een sinnig Kugel schoben.
Op denn Balkon gelegt
un ´n Book oder de Bildzeitung lest.

Keen Striet üm Liegestöhl!
Nich liggen, as een Hering in Öl!
Nich ton Eten in´n Galopp!
Keen nije Kilos wedder ropp!

Wenn man datt harr vorrher wüßt,
harr man nich wiet fohrn müßt!
Keen "Rendsburger", keen Kuffergeslepp
un slopen in Dien egen Bett!!

Statt wiet wech to fohrn,
kanns veel Knete spoorn!
Anner Johr bliffst to Huus, nix kann di bewegen!
Aber womöglich deiht datt denn
denn ganzen Sommer regen ??


Sommertied

Watt föörn Sommer wär door komen!
De Göörn kunn´n in d´ Woter toben!
Ferien un Sünnschien
köönt so echt watt Feines sien!

Nordsee, Ostsee oder Friebad.
Överall is datt Woter natt.
Sand un Woter - pitschepatsch.
Wunnerbor is Baggermatsch!!

Modder is nich glieks an krei´n!
Nackedeis, de dörft geern klei´n!
De Hann´n, de Buuk besmeert mit Sand.
Lütt Ammer gau füllt bit an´n Rand.

Denn schütt lütt Jan sick övern Buuk,
vertröckt dorbi sien seute Schnuut!
Affdrögen deiht de Sünnschien!
Wegen emm - kunn jümmers Sommer sien!


Sommertied in´n Goarden 2003

Datt wär een Sommer watt ?
De, de Urlaub hatt hebbt, hebbt sick freit. De, de arbeiten müssen, hebbt stöhnt un de Buern hebbt jammert. Een Pulk quarkt jo jümmers!
Ick heff noch nie nich so veel Beseuk hatt, as dissen Sommer! De kömen nich wegen mi, nee, wegen mien Pool von Quelle. De Badbüx harrn se glieks doorbi!

Rasenmeihen bruukt ick ok nich! De wär bruun! Kümmt allens wedder!
De Natur is stärker, as wi meent! Ick harr sogor Löwenmäulchen mang de Ritzen vun de Gehwegplatten! De harrn sick sülben utseiht!
Sneken (Schnecken) harr ick ditt Johr nich. Doorför hebbt de Lüüs orndlich hennlangt! De Drosseln hebbt vertwiefelt no de Regenwörms socht (de kruupt denn eenfach deper inne Eer) un hebbt mien Mulch (datt affmeiht Gras to´n Unkruutaffdecken twischen de Planten) jümmers wedder ut´nanner kleit!

Seht Ji, lewe Barmbekers, doorvun hebbt Ji keen Ahnung! Hökstens de, de ok een Schrebergoarden oder ´n Sommerhuus hebbt, so, as ick!
Dorüm vertell ick Juch datt nu mal!
Een Vorrdeel hett jo son Goarden! Man bruukt nich verreisen, is jümmers in´n Gang un hett de gode Luft inne Näs!
Bloot, wenn de Buer sien Gülle op datt Feld door achter utdeelt,
denn stinkt datt!!!


De Hamborger Straat

In Barmbek inne Sentastraat bün ick opwussen un wenn ick an mien Kinnertied denk, fallt mi in, datt ick mit mien Öllern offtiens de Hamborger Straat lang bummelt bün. Schaufinsters bekieken. Een Laden no´n annern! To schoin!
Ick anne Hann´n bi mien Vadder un wenn son Isladen in Sicht wär, heff ick de grote Hann´n son böten drückt un mien Vadder hett mi ohn Wöör verstohn! Ick kreeg mien Istüt! Datt wär vorr´n Krieg! Un hüüt?
Good, wi hebbt datt Inkeup-Zentrum. Aber vun door bitt no de Dehnhaide? Watt ton kieken? Nee!!
Trödelladens mit Kitsch, Penny, Lidl, Affthek, Sozialstation, Slödelmoker un Schoster, TV-Geschäft, Frisöre, Waschcenter un so wieder! Bruukt man allens! Is aber nix ton bekieken!
Keen een Finster,datt fein trecht mookt is datt man mol stohn blifft un denkt; oh, datt is fein! Datt günst du di mal! Nix door! Schaufinsters, de noch door sünd, sünd anmalt, datt jo keen een rinkieken kann. Na ja du tschass ringohn un keupen! Mooks ja ok. Fressalien bruuks ja jümmers! Aber ton bummeln? Gornix!!

Op de anner Siet mit veel Finsters (noch!) een Möbelhuus. Aber wann bruuks mal nieje Möbel?
Bi denn enzig Klamottenladen "Kick" mutts Tied hebbn un seuken! Finds ok männigmal watt. Steiht ok watt buten. Ton Bispill Kinnerstrümp. De Kasten is vullpackt bitt boben henn! Wenn du datt sühst, denkst datt is ok ´n Trödelladen!
Keen een Geschäft, datt son besünners feine Soken as Blickfang utstellt, so, as datt fröher wär!
Schad, datt man so gorkeen Lust hett, de Hamborger Straat lang to gohn!
Anne Dehnhaide un denn Barmbeker Markt is datt ok nich beter!
De Geschäftslüüd hebbt datt Pech, datt se twischen Fohrscholen, Sachverständige un "Big Apple" sitt un wi Barmbeker keen Lust hebbt gegen swatte Muern to kieken! Överditt duert datt jümmers so lang bitt man över de Ampeln kümmt!
Veel schall ja anners warrn, wenn een Wochenmarkt no de Vogelweid kümmt. Klamotten warrs door ok nich finn´n, aber Bänk ton Utruhn un Klönen schüllt door hen!
In´n Sommer ja ´n feine Sook! In´n Winter kriss kole Feud!!



Harvst

Koold ward datt, Storm un Regen!
Man markt de Harvst kümmt to fegen.
In bunt Kolör lücht de Bööm.
Herrlich antosehn.

Rode Beern an de Büschen
un de Vagels piept door twischen,
pickt un freet sick dumm un dösig,
denn de Winter, de ward gräsig!

Witte Nebel kummt övert Lann´n
un de Spinnen wevt glitzern Girlann´n.
Oldwiebersommer ! Tranen inne Glüüs.
De Sommer seggt: "Adtschüüss"

Nu kummt he bald, de kool Gevadder,
sett witte Mützen op datt Gatter!
Ward fröh duster. Wi sitt inne Stuuv,
wenn buten de Stormwind bruust.

Bööm un Planten goht to Roh.
Datt hüürt nu mol doorto.
Wi weet, datt allens so regelt is!
Datt nächste Fröhjohr kümmt gewiss!!!


De Junggesellen - Affscheed

Endlich bünn ick Swiegermodder! Bünn bannig stolt door op! Wi beiden möögt uns. Doorüm wär ick sogor bi eern Junggesellen - Affsched doorbi. Wi wärn tein lustige Wieber, de datt Lokol "Zam-balo" in Bargdeheide opmischten. De Bruut müss nämlich een Korf vull spendeerter Soken in datt Lokol an de Gäst verkeupen. Se kreeg een T-Shirt mit de Opschrift "Der letzte Tag der Freiheit"
an. So wüss jeden een Gast glieks Besched.

Eer Fründin hett een godet Muulwark un hett eer dorbi holpen. De Gäst wärn all fründli un hebbt datt ok kofft. De Präservative un de Enthaarungscreme wärn to erst an´n "Mann" brocht. Wär datt een Spooß!
De Wirt mök allens mit un güng op uns Övermot un "Anmache" humorvull in un hett witzig kontert. De gröttste Fro in uns Runn (etwa 1.80 m groot) hett emm utfroogt wo he denn heet un op he ver-heirat is ? He meen, he wär scheed un de Lange, de noch op denn Stohl seet, meen denn, datt he för eer wißlich to jung un woll ok to lütt wär un denn stünn se op un wies eer Statur.
He meen denn dorto, datt datt keen Problem sien schull! He harr een Ledder to Huus!


Ein Willkommen den neuen Nachbarn!
Das Containerdorf in der Wagnerstraße ist (fast) fertig

Obdachlosigkeit - ob wir uns wirklich vorstellen können, was es für die Betroffenen bedeutet?
Den meisten von uns dürfte es schwer fallen, doch dass es dieses Phänomen auch in unserer Stadt gibt, wissen wir alle und die freundlichen Verkäufer/innen der Hinz und Kunz(t) sind inzwischen beinahe eine vertraute "Institution". Wer dieses Projekt unterstützt und die Zeitung kauft und liest, ist besser informiert über das komplexe Thema als die meisten anderen Mitbürger/innen.

Seit dem vergangenen Sommer entsteht ein interessantes neues Projekt in Barmbek Süd: ein Containerdorf am U-Bahnhof Hamburger Straße mit 18 Plätzen für Menschen, die ohne Obdach sind.
Die "Neue Wohnung - gemeinnützige Wohnungshilfe GmbH" engagiert sich mit besonderer Unterstützung der altonaer St. Johannisgemeinde, der ambulanten Hilfe Hamburg e.V. und der privaten Benno- und Inge-Behrends-Stiftung, die die Mittel für den Aufbau des Projektes stiftet und auch als Ausfallbürge eintritt, wenn die für den laufenden Betrieb und die Personalkosten benötigten öffentlichen Mittel nicht kostendeckend sind.
Ein weiteres Wohnprojekt in der Wartenau verfügt über ein festes Haus und in Altona an der Kieler Straße beging das erste Containerdorf gerade seinen 10. Geburtstag.
Wie dort werden auch in der Wagnerstraße Menschen Gelegenheit erhalten, nach dem anstrengende Leben auf der Straße ein wenig zur Ruhe zu kommen und Fuß zu fassen.

Herr Struck, hier mit Dorfmaskottchen Strolchi (Bild), ist Leiter und Betreuer des Projekts mit langjährigen Erfahrungen in der Sozialarbeit. Er kennt sich bestens aus mit den Sorgen und Nöten seiner Schützlinge, hat auch die anderen beiden Projekte mit aufgebaut und kann auf großen Einsatz zurückblicken, den er und seine Mitarbeiter aufbringen mussten, um den Standort zu erhalten, die Finanzierung zu sichern, den oft unbedarften Mitmenschen geduldig zu vermitteln, worum es geht... und Vorurteile abzubauen.

Herr Struck ist keineswegs idealistischer Theoretiker, sondern Sozialpädagoge mit vielseitigen praktischen Erfahrungen, großem Mitgefühl für die Betroffenen, aber realistischer Einschätzung ihrer Situation und der Notwendigkeiten, die jeder Einzelne der Dorfbewohner in die Wege leiten müsste, um dem bisherigen Leben eine neue Richtung zu geben.
Doch jeder bringt unterschiedliche Biografien und Probleme mit, Hauruckverfahren würden kaum von Erfolg gekrönt sein. Neben notwendiger Soforthilfe besteht ein Beratungsangebot, das jeder freiwillig wahrnehmen kann und die "Neue Wohnung" bzw. Herr Struck können Kontakte zu allen Einrichtungen vermitteln, die Unterstützung anbieten. Zuerst geht es jedoch darum, einen festen Platz, eine warme Unterkunft zu haben und Zeit, um in Ruhe die weiteren Schritte zu planen. Das bedeutet für die meisten: nach einigen Wochen oder Monaten die Suche nach Arbeit und eigener Wohnung aufzunehmen.

Das Dorf ist ein kleiner "Rundling", 18 Wohncontainer stehen annähernd in Kreisform, in der Mitte befinden sich Gemeinschaftsräume und Küche, eine Werkstatt und eine Waschküche. Zwischen jeweils zwei Containern, die jeweils Platz für einen möblierten Wohnraum mit Heizung von ca. 13,5 qm bieten, stehen zurückgesetzte Anbauten mit einem kleinen Flur, Duschbad und WC pro Einheit, vor den Eingängen als Veranda gestaltet. Noch bevor der Winter da ist, sollen die Container auch noch kleine Dächer bekommen.
Fast alle sind inzwischen bewohnt, einige Veranden mit Blumenkästen geschmückt, und die Freiflächen verwandeln sich demnächst in grüne Rasenflächen, das Gras ist bereits gesäät (darum die Absperrungen). Das Sozialamt trägt die Kosten der monatlichen Mieten für die Bewohner.

Die meiste Arbeit ist von den künftigen Bewohnern in Begleitung von Fachleuten selbst geleistet worden, Hilfe kam auch von Bewohnern der anderen beiden Projekte. In den Sommermonaten wurde gegraben, gehämmert und gesägt, unter jeden Containerplatz ein festes Fundament gegossen, Elektro- und Wasserinstallationen über- und unterirdisch gelegt und Gehwege mit Plattenbelag versehen. Mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann! Wer sich an den Zustand des Platzes in der Vergangenheit erinnert, kann nur bestätigen, dass auch optisch ein großer Gewinn für die Umgebung zu verzeichnen ist. Der Eingangsbereich an der Wagnerstraße wird noch gestaltet und bepflanzt.

Vor Beginn der Baumaßnahmen hat es mehrere Informationsveranstaltungen gegeben. Die Haltung der direkten Nachbarn ist zur Zeit noch gemischt, das Projekt ist neu und unbekannt, vorsichtige Skepsis wie "mal sehen, wie es sich entwickelt" bis "die Menschen müssen schließlich irgendwo bleiben" und die Frage "wie können wir helfen" waren bisher zu vernehmen. Das wollten wir auch gern wissen und erfuhren von Herrn Struck, dass noch Bettwäsche und gut erhaltene Fernsehgeräte gebraucht werden könnten (wer das eine oder andere spenden möchte, möge bitte Kontakt aufnehmen).

Die größte Hilfe wäre allerdings die nachbarschaftliche Akzeptanz. Im Augenblick wird an den Gemeinschaftsräume mit Küche gearbeitet, wenn sie fertig sind, sollen interessierte Nachbarn und Freunde eingeladen werden zu einer Kennlern- und Informationsveranstaltung am "runden Tisch", sie findet statt am 27. November ab 18.30 Uhr,
die Adresse lautet:
Wagnerstraße 13 (U-Bahnhof Hamburger Straße).
Wer Fragen hat, kann direkt Kontakt zu dem Projekt aufnehmen unter der Telefonnummer 20 97 20 04 (auch Fax), Herr Michael Struck wird Ihnen gern antworten.


Ein paar Stichworte aus dem Konzept des Projektes "Neues Wohnen":

  • Ziel: niedrigschwellige Notunterbringung obdachloser Menschen mit der Zielsetzung, dass diese alsbald wieder eigenen, festen Wohnraum erhalten. Die "Neue Wohnung GmbH" ist bei Suche und Einrichtung behilflich, vor allem auch bei der Wiederherstellung von Kontakten zu Angehörigen.
  • Das Projekt arbeitet eng mit sozialen Kontaktstellen für Wohnungslose zusammen, bietet bei Bedarf Betreuung und Beratung. BTM-Drogenkranke können nicht aufgenommen/ versorgt werden.
  • Das Projekt umfasst 18 Plätze für Bewohner, je eine Vollzeitstelle für die Leitung und den technischen Bereich, eine Reinigungskraft und studentische Hilfskräfte als Nachtwachen.
  • Alle Mitbewohner haben einen eigenen Wohnraum. Frauen werden bevorzugt in Paargemeinschaften aufgenommen. Es gilt das Soforthilfeprinzip.
  • Es ist Ziel des Projekts, gute nachbarschaftliche Kontakte aufzubauen und auch für in Not geratene Personen aus der Umgebung beratend tätig zu sein.

Die BaSta-Redaktion wünscht dem "Projekt Containerdorf" viel Erfolg!!! ed


Von Wohnungsverlust bedroht?
Wir leben in einer Zeit, in der lange Arbeitslosigkeit, steigende Kosten und Schulden und die Gefahr von Zwangsräumungen keine Seltenheit mehr sind, manche befinden sich in scheinbar ausweglosen Situationen, aus denen sie allein nicht herausfinden.
Es muss nicht bis zur Katastrophe gewartet werden, hier folgen Kontaktadressen, die für Beratung und Hilfe im Raum Barmbek zuständig sind:

Bezirksstelle zur Wohnungssicherung
Flachsland 23, 22083 Hamburg
Tel: 42 832 - 2508 / - 2352, Fax: - 3622, Termine nach Vereinbarung, keine Wartezeiten, kostenlose Beratung und Hilfe bei drohendem Verlust des Obdachs.

Beratungsstelle für alleinstehende Wohnungslose
Poppenhusenstr.1, 22305 Hamburg
Tel: 284 10 70, Fax: 284 10 720, 9 - 13Uhr

In Hamburg leben zur Zeit ca. 3000 obdachlose Menschen in Notunterbringung, eine ähnlich hohe Zahl wird als Dunkelziffer geschätzt. Viele von Ihnen möchten an der Situation etwas ändern, denn ohne festen Wohnsitz gibt es auch keine Arbeit und keine Zukunft.
Nach langer Zeit "auf Platte" muss Wohnen erst wieder gelernt werden, Übergangslösungen ermöglichen ein langsames Heranführen.

Das Ziel, feste Wohnungen zu finden, wird erschwert durch den Mangel an preiswertem Wohnraum und die Ablehnung vieler Vermieter (inzwischen auch der städtischen), ehemalige Obdachlose als Mieter zu akzeptieren.



Kellalian: Camping

Nun ist ja leider die tolle Zeit des Campings vorbei. Jetzt wird es erst mal kalt.
Wer erinnert sich nicht gern an die Grillgerüche überall. Da legten die Herren der Schöpfung selbst mal Hand an. Gut erprobt wurde das Bier zum "ablöschen", überall hingeschüttet, in den Magen, auf's Fleisch & auch über die Kleidung oder den sorgsam vorbereiteten Salat. Während für den Salat oder Kleiderbeguss schon mal ein paar Bier mehr vorher, zum leiblichen Wohl, in Richtung "Astrahafen" geflossen sind.
"´n Mann ohne Bauch ist ein Krüppel" wird dann beifallheischend in die gemütliche Runde gegröhlt. Damit ist spätestens der Startschuss gegeben für wachsende Stimmung. Gern wird auch "einer dabei" genommen. Mit Rücksicht auf den Campingtisch werden die Feiglingsfläschchen "geklackert". Das macht man so, ist ein guter Ausgleich zu dem blechernen Geräusch der Hansapilsdosen.

Wenn die Themen durch sind, wie z.B. "Die heutige Musik ist doch immer das Gleiche, die haben doch gar nichts Neues mehr", wird von den Damen auch gern ´n Likörchen mehr getrunken. Durch allmählich gesteigerte Gleichgewichtsverluste kann dann auch mal ´ne weiße Hose zur Bundeswehrtarnhose werden, was im Dunkeln beim Nachhausegehen nicht mal dem Männe auffällt, der noch einen zärtlichen Klapps drauf gibt mit der Bemerkung: "So mein Hasipupp, dann wollen wir mal".
Das ist die häufigere Version. Es kann aber auch schon mal der Verlust der Muttersprache einsetzen, nicht ohne sich die vorher zu sich genommenen Sachen noch mal "durch den Kopf gehen zu lassen". Dieses Privileg ist aber prozentual eher dem weißbesockten Adilettenträger vorbehalten. "Wenn ich frei habe, laufe ich so rum wie ich das will, so bequem wie möglich" ist die knuddelige Aussage dafür von ca. 60% einheitlich aussehenden Sportkennern.

Zu Zeiten, als noch "das Bubbele" oder "die Steffi" im TV liefen, schien die Sonne oft chancenlos auf die "Camping-Fort-Knoxe". Denn in nicht wenigen Wohnwagen wurde das Klock-Klock des Tennisballs nur durch Doppel-Handklatschen auf die ausgebeulten Joe-King-Hosenoberschenkel abgerundet. "Der war noch drin!" Und mit weiterer Vorfreude wurden die kleinen Stoffknäuelchen der arg strapazierten Sporthose mit den weißgelblichen Streifen noch kleiner bis ab gerieben.

Bei den Fußballkennern ein ähnliches Prozedere. Das Radio hat bei so was immer noch großen Stellenwert. Das Bier schmeckt in der Sonne einfach besser. In der Halbzeit geht's dann schon mal ein wenig hektisch auf's Gemeinschaftsclo. Den Schlüssel mit dem großen Gegenstand dran (zum nicht verlieren) schon bereitgelegt, geht es dann schnell über Rasen und Sandweg. "Hassu die Chance gesehen?" wird während des stehenden Geschäftes der Nachbar gefragt. "Den hätte er aber machen müssen!" "Auf deinen Sonnenbrand mussu aber mal was raufschmieren" kann es dann noch heißen, und ab zur nächsten Halbzeit.

Manchmal ist es Spätnachmittags aber auch sehr ruhig. Beinahe so ruhig wie in einer Westerngeisterstadt, wo die Rose von Jericho vertrocknet von rechts nach links über die Strasse rollt. Diese Ruhe wird nur mal durchbrochen von dem Tschhhhhhh-Tschhhhh-Geräusch, das entsteht, wenn ein unbekanntes Wesen den Weg langgeht und die Gardinen ruckartig neugierig zurück und wieder vorgeschoben werden. "Wer ist das denn? Kennst Du die beiden?" "Nö, wo gehören die denn zu?", "Die sind doch nicht etwa...?" "Meinst Du?"

Mit allem Für & Wider liebe ich Camping, die Leute und die Gepflogenheiten von Euch Erd-lingen. Ich freue mich schon auf den nächsten, hoffentlich genauso schönen Sommer und schmunzle jetzt schon, wenn es bei den Nachbarn, bei mir oder auf irgendwelchen Campingplätzen nach Gegrilltem riecht.
Euer Kellalian


Nachrichten aus dem Kulturhaus Dehnhaide

Eine "kleine Hexe"
für die Bücherhalle Dehnhaide

Am 24.10.03 übergab der Kindergarten Baruhle eine lebensgroße Strohpuppe namens Irma, zünftig in einer Schubkarre transportiert, an die Bücherhalle Dehnhaide.
Nach dem Besuch einer Kindergartengruppe in der Bücherhalle im Frühjahr und dem gemeinsamen Betrachten des Bilderbuchkinos "Irma hat so große Füße" von Ingrid und Dieter Schubert waren die Kinder so begeistert von der kleinen Hexe, dass sie diese mit viel Spaß und Kreativität nachgebastelt haben.
Das Bücherhallenteam freut sich sehr über dieses ungewöhnliche und attraktive Geschenk.
Irma hat jetzt einen Ehrenplatz in einem der Bücherhallenfenster und begrüßt die Dehnhaider/innen schon von weitem!


Neuer Platz
Im August fand eine Einweihung statt: direkt vor der Bücherhalle am Haus Dehnhaide konnte mit Hilfe des Quartiersbeirats und des Verfügungsfonds ein Platz gestaltet werden, der im Sommer zum Aufenthalt einlädt.
Die SAGA hat eine Bank spendiert, eine zweite soll folgen. Bereits in diesem Herbst haben Kinder und Erwachsene an sonnigen Tagen die Gelegenheit zum Verweilen, Lesen und Klönen gern wahrgenommen!



Rentner helfen Rentnern

Schon seit 1996 haben sich hilfsbereite Handwerker - auch schon im Ruhestand - zur Verfügung gestellt, alten Menschen bei kleinere Reparaturen im Haushalt zu helfen.

Es ist leider im Alter oder auch bei evtl. Behinderungen der Fall, dass man sich sogar beim Auswechseln einer Glühbirne nicht selbst helfen kann. Oder wenn ein Tisch- oder Stuhlbein wackelt, auch wenn eine Schublade klemmt usw., braucht man Hilfe.
Dafür sind wir da: unser Handwerkerdienst bezieht sich nicht nur auf das Gebiet Dulsberg, sondern auch auf die entferntere Umgebung.

Viele Rentner kennen uns schon von unserem vorherigen Sitz am Straßburger Platz und nehmen unseren Dienst bei Bedarf immer wieder in Anspruch. Seit drei Jahren befinden wir uns nun in der Altentagesstätte Dulsberg-Süd 12 (nahe der Nord-Schleswiger Straße).

Telefonisch sind wir immer Mittwochs von 10-12 Uhr unter der Nummer 65 05 46 77 zu erreichen. Außerhalb der Sprechzeit läuft ein Anrufbeantworter. Lassen Sie sich dadurch nicht irreführen. Nennen Sie bitte deutlich Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, ich, Frau Brinkmeyer, rufe dann zurück und frage Sie nach Ihren Wünschen. Die Hilfe der Handwerker ist kostenlos, es muss nur eine Tageskarte des HVV erstattet werden (ca. 5 Euro). Unterstützt werden wir von der Behörde für Bildung und Sport.

Unser Herr Harms, Begleiter des Seniorenbüros Dulsberg, betreut neben dem Handwerkerdienst ein Erzählcafé, zu dem Damen und Herren sich jeden zweiten Mittwoch von 10 -12 Uhr Treffen. Es werden Themen aller Art aus der heutigen Zeit und auch Erlebnisse aus früheren Zeiten behandelt. Mit ihm zusammen organisieren wir auch kleinere Ausflüge sowie Besichtigungen interessanter Objekte.
Es ist ein lockerer Treff bei einer Tasse Kaffee oder Tee und leckeren Keksen, bei dem auch viel gelacht wird und das allen Beteiligten viel Spaß bringt.

Eine Dame aus dem Erzählcafé, Frau Barkmann, organisiert 14-tägig einen Spielenachmittag, der gerne wahrgenommen wird.
Schauen Sie doch bei unseren Aktivitäten gerne mal unverbindlich herein. Vielleicht wird Ihr Interesse, mitzumachen, auch geweckt. Wir würden uns freuen.

Ihre Frau Brinkmeyer


Geschichtswerkstatt Barmbek
Zwischenmeldung


Mit der Streichung der Mittel für die Hamburger Geschichtswerkstätten (BaSta berichtete in der letzten Ausgabe darüber), hat für die betroffenen Vereine der Überlebenskampf begonnen. Seit fünf Monaten gibt es Gespräche, Verhandlungen, Aktionen, Sympathiekundgebungen, doch ein echtes Ergebnis liegt noch nicht vor.

Über 1000 Freunde und Interessierte haben auf den Aufruf der Geschichtswerkstatt Barmbek reagiert und mit ihren Unterschriften gegen die Schließung der Einrichtung protestiert. Diese wurden Anfang Oktober dem Bürgermeister Ole von Beust zugesandt, der leider bisher keine Zeit gefunden hat, darauf auch nur zu reagieren.

Die Kulturbehörde ließ verlauten, dass möglicherweise statt der bisherigen knapp 500.000 Euro für alle 14 Geschichtswerkstätten 133.000 Euro erübrigt werden könnten, um zunächst mal die angemieteten Räume zu erhalten. Das reicht gerade, um zu "überwintern".

Die umfangreiche Arbeit der Werkstätten wie das Sammeln, Dokumentieren und Archivieren von Unterlagen, Erstellen von Informationsmaterial und Geschichtstafeln im Stadtteil, Durchführung von Geschichtsrundgängen, Einhalten regelmäßiger Öffnungszeiten für Besucher und Besucherinnen (neben Stadtteilbewohner/innen z.B. immer wieder ganze Schulklassen, Studenten, Zeitungsredakteure, Historiker, Kommunalpolitiker) lässt sich allein mit ehrenamtlichen Kräften nicht kontinuierlich fortsetzen.

Für die Geschichtswerkstatt Barmbek waren drei feste 15-Std.-Stellen (neben den ehrenamtlich geleisteten Hilfen) bisher schon sehr knapp bemessen, um den laufenden Betrieb aufrecht erhalten zu können.
Die Kulturbehörde möchte die Zuständigkeit an die Bezirke abgeben, die wiederum nur dann eine Chance sehen, wenn die bezirklichen Etats aufgestockt werden.
Der Bezirk Nord hätte dann 5 Geschichtswerkstätten zu versorgen (Barmbek, Fuhlsbüttel, Eppendorf, Dulsberg und Jarrestadt).

Ein positives Signal geht von der FDP aus, deren ehemaliger Kultursenator von Münch seinerzeit die Bedeutung dieser Arbeit erkannt und sich für die Förderung der Geschichtswerkstätten stark gemacht hatte. Abgeordnete der Partei wollen sich dafür einsetzen, dass der bisherige Etat zu mindestens 80% wieder bereitgestellt wird.
Eine Entscheidung wird voraussichtlich auf der Bürgerschaftssitzung im Dezember fallen, deren Ausgang noch ungewiss ist.

Unterstützung aus den Stadtteilen ist weiter wichtig, jeder Euro kann für unsere Barmbeker Geschichtswerkstatt zum Überleben beitragen und ein großer Kreis von Mitgliedern im Trägerverein könnte die Last auf vielen Schultern tragen.
Wer wenig hat, kann schon mit 25 Euro im Jahr dabei sein, der normale Beitrag beträgt 50 Euro und wer mit einer einmaligen Spende unterstützen möchte, kann diese auf das Konto 1209 - 120516 der Hamburger Sparkasse, Blz. 200 505 50 einzahlen - der Dank ist Ihnen gewiss. ed